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Entwicklung und Charakterisierung eines humanen
Chip-basierten Organoid-Modells der Moyamoya-Erkrankung

Key Points

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  • Supervisor:
Neurosurgery, Biochemistry
Laboratory Research
Ab März 2024 zunächst mit einem Probemonat. Bearbeitungszeitraum: März 2024 – März 2026
On-site
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Dr. med. Robert Mertens, Dr. rer. nat. Anja Nitzsche, Prof. Dr. med. Peter Vajkoczy

Summary
of the
project:

Thema des Projektes: Moyamoya Erkrankung, experimentelle vaskuläre Organoid Forschung

Kurze Beschreibung des Projektes:

Die Moyamoya-Erkrankung (MMD) ist eine zerebrovaskuläre Erkrankung mit unbekannter Pathophysiologie, die durch einen spontanen Verschluss der Hirnarterien mit übermäßiger Entwicklung von kompensatorischen Gefäßkollateralen gekennzeichnet ist. Ziel unseres Projekts ist es, erstmals ein humanes in vitro Modell der Moyamoya-Erkrankung mit perfundierbaren Gefäßnetzwerken auf Organoid-Chips zu entwickeln, welches auch auf verschiedene andere Gefäßerkrankungen übertragen werden kann. Der unterschiedliche Beitrag von Blutgefäßzellen wie Endothelzellen und glatten Muskelzellen ist umstritten, aber wichtig für die Aufklärung der spezifischen Pathophysiologie der MMD. Die derzeitigen Tiermodelle der Krankheit können den Beitrag der verschiedenen Zelltypen zum Phänotyp nicht voneinander differenzieren, so dass neue und genetisch veränderte Mausmodelle geschaffen werden müssten. Durch die Verwendung von aus PatientInnen stammenden humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSCs) sowie von genetisch modifizierten Endothelzellen zur Entwicklung komplexer, MMD-spezifischer 3D-Gefäße auf einem Chip wollen wir die Pathophysiologie anhand der spezifischen Rolle und der dynamischen Interaktionen ausgewählter Zelltypen untersuchen und damit Tiermodelle reduzieren.


Dabei gibt es zwei Subprojekte:

1. Moyamoya Patienten hiPSCs: Kultivierung, Charakterisierung und Überführen in den Chip mit Analyse der Gefäß-Netzwerke in dem Chip.

2. Genetisch modifizierten Endothelzellen mit Moyamoya spezifischer Mutation: Kultivierung, Charakterisierung und Überführen in den Chip mit Analyse der Gefäß-Netzwerke in dem Chip.


Methodik der Arbeit: Zellkultur unter der sterilen Arbeitsbank (Stammzellen, Endothelzellen, Perizyten, glatte Muskelzellen), Arbeit mit dem Organoid-Chip, Fluoreszenzmikroskopie, Konfokalmikroskopie.

Voraussetzungen: Gesucht werden für die o.g. Subprojekte zwei Studierende der Humanmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, präferentiell ab dem 5. Semester. Laborerfahrung gut, aber nicht zwingend.

Bearbeitungszeitraum: März 2024 – März 2026

Start: Ab März 2024 zunächst mit einem Probemonat.

Zeitaufwand / Woche: 40h / Woche in Präsenz in einem Freisemester, in den Monaten danach studienbegleitend je nach Bedarf im Labor

Bewerbung: Bitte E-Mail an Robert Mertens und Anja Nitzsche mit kurzem Motivationsschreiben (maximal eine Seite), Lebenslauf und Noten aller bisherigen Semester.

Further information,

Contact information

Dr. med. Robert Mertens ([email protected]

Dr. rer. nat. Anja Nitzsche ([email protected])

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